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Geschichte

Schnookeloch in Heidelberg Mangold hat dem Bäcker Georg Helwerth aus Westhofen in Rheinhessen das Haus am 17.11.1831 mit der Back- und Schildwirtschaftsgerechtigkeit "Zur schwarzen Traube" für 10.645 fl verkauft. Mit Ermächtigung ihres Mannes hat die Frau Helwerths das Wohnhaus und die Wirtschaft "Zur schwarzen Traube" vier Jahre später aus der Gantmasse ihres Mannes für 10.000 fl ersteigert (12.10.1835). Am 28. April 1836 hat Elisabeth Helwerth dem Bäcker Phillip Andreas Treiber für 9 500 fl zuzüglich 10 Dukaten Schlüsselgeld das Haus verkauft. Durch Oberamtsbeschluß No. 1075 vom 18. Januar 1836 war die Realwirtschaftsgerechtigkeit zu Traube anerkannt worden. Als Bäcker und Wirt zur Schwarzen Traube wird Ph. A. Treiber im Adreßbuch von 1856 letztmals genannt, doch wohnt er laut Adreßbuch bis 1872/73 noch als Privatmann im Haus Haspelgasse 8. Die "Traube" war von Michael Weidner übernommen worden (dies und alles Folgende nach den Adreßbüchern), wurde dann von Bernhard Hatz gekauft, dessen Witwe die Wirtschaft bis 1919 betrieb. Im Adreßbuch von 1915 tritt erstmals neben der Bezeichnung "Traube" der Name "Schnookeloch" auf. In den Jahren nach 1920 fand bis 1945 ein häufiger Wechsel der Wirte statt: Hermann Precht, Lotte Breitwieser, Julius Gramlich, Ludwig Steinbrenner, Georg Weiß, Alfred Traut, Walter Gabriel, Gustaf Unverzagt.

gez. Dr. Benl

Städt. Archivrat

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